Logbuch Wahlkampf: Meine Woche vom 19. bis zum 25. April

Am 26. April wurde meine Kandidatur für die Wahl zur Regionspräsidentschaft von den Mitgliedern des Grünen Regionsverbandes Hannover im Wege der Briefwahl bestätigt. Ich danke den Mitgliedern für ihr Vertrauen und den starken Rückenwind! 

An dieser Stelle möchte ich Sie und Euch regelmäßig über meinen Wahlkampf informieren.

Die vergangenen Wochen waren bereits sehr ereignisreich. Neben Interviewterminen mit der HAZ und H1 habe ich viele interessante Gespräche geführt – zum Beispiel mit Vertreterinnen des Bund Deutscher Architekten oder mit Mitgliedern des Grünen Ortsverbands Gehrden

Am vergangenen Mittwoch, den 20. April, stand eine spannende digitale Diskussion beim Verband deutscher Unternehmerinnen auf dem Programm, bei der es unter anderem um die Zukunft des Fachbereichs Gesundheit der Regionsverwaltung, die Verkehrsplanung, die Schüler*innenbeförderung und die Gleichstellung ging – alles Themen, die mir sehr am Herzen liegen. Ich will im Dialog mit allen Beteiligten ein Gesundheitskonzept für die Region entwickeln, das alt und jung, Stadt und Umland einbezieht – und in dem Pflegekräfte angemessen bezahlt werden. Als jemand, der im Umland lebt, sehe ich jeden Tag, wie wichtig eine gute Verkehrsanbindung ist.  Deswegen will ich mich für ein verlässliches Mobilitätskonzept für die Region einsetzen, das alle Verkehrsmittel intelligent und einfach zusammendenkt – zum Beispiel in Form einer „Mobilitäts-App“ für die Region. Beim Thema Gleichstellung ist es mir wichtig, dass wir die richtigen Fragen stellen, Antworten finden und Konzepte entwickeln, damit Frauen in allen Bereichen die gleichen Rechte und Chancen erhalten. Hier brauchen wir z.B. effektivere Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Führungskräftequalifizierungen und passgenaue Fortbildungsangebote für Frauen – und wir müssen die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten stärken.

Am Freitag habe ich mich in einem 2. Gespräch mit Klimaaktivist*innen von Fridays for Future und Parents for Future ausgetauscht – hier stand die Verkehrswende ganz oben auf der Agenda. Ich pendle mit dem Rad nach Hannover – unsere Region ist bei den Radwegen schon gut aufgestellt, aber für eine echte Verkehrswende muss die Radwegeinfrastruktur noch sehr viel besser werden. Wichtig wird es in den nächsten Jahren wichtig sein, den Ausbau des ÖPNV und eines sicheren und umfassenden Radwegenetzes in den Fokus der Bundes-, Landes- und Regionalpolitik zu stellen, um die Verkehrswende zu schaffen. 

Am Samstag war ich auf Einladung des Hemminger Bürgervereins bei einer Fahrraddemo gegen die Verbreitung des Südschnellwegs dabei – pandemiekonform und polizeilich auf 12 Radfahrer*innen beschränkt. Die Planung nach den Richtlinien aus dem letzten Jahrhundert ist im Kampf gegen den Klimawandel völlig aus der Zeit gefallen. Erst wenn man sich die Mühe macht, sich neben der Trasse zu bewegen, anstatt sie mit dem Auto zu befahren, erfasst man die Dimensionen und die Folgen einer Verbreiterung des Dammes um 10 Meter. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in 20 Jahren zur Rechenschaft gezogen werden, wieso solch ein Großprojekt umgesetzt wurde, obwohl alle wissenschaftlichen Expertinnen und Experten immer deutlicher mahnen, dass der Klimawandel nur mit einer konsequenten Verkehrswende aufgehalten werden kann.

Am Sonntag war ich dann zu Gast beim Grünen Frühstück des Stadtverbandes – aufgrund der Pandemie leider nur digital. Eines der Hauptthemen war, wie wir unsere Region in spätestens 15 Jahren klimaneutral machen können und wie wir zum Beispiel die Themen Naturschutz und Naherholung zusammendenken können. Die Pandemie hat uns allen gezeigt, wie wichtig ein gutes Konzept dafür ist. Ich setze mich für eine Region mit einer intakten Natur ein, in der man gut und gerne leben kann und in der man auch seine Freizeit verbringen und Urlaub machen möchte. 

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