Logbuch Wahlkampf: Meine Woche vom 26. April bis zum 2. Mai

Wenn ich derzeit morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit radele, erlebe ich täglich, wie die Natur jetzt zum Frühling drängt! Alles grünt, die Apfel- und Birnenbäume am Obstbaumlehrpfad in Harkenbleck blühen und gestern konnte ich das erste Mauerseglerpaar am Himmel beobachten. Es ist endlich Frühling und auch der Wahlkampf nimmt langsam so richtig an Fahrt auf.

Am Dienstag habe ich gemeinsam mit meinen Parteikollegen Sven-Christian Kindler (MdB), Michael Dette (stellvertretender Regionspräsident) und Detlev Schulz-Hendel (MdL) die neugebaute B3 Ortsumgehung in Wettbergen besucht, mich mit Anwohner*innen und Vertreter*innen der Bürgerinitiative Lärmschutz Wettbergen aus dem zero:e park dazu ausgetauscht und mir ein eigenes Bild von der Situation vor Ort gemacht. Bei der Planung der Umgehung wurden offensichtlich eklatante Fehler gemacht: In dem Lärmschutzwall ist eine 250 Meter lange Lücke. Da muss nachgebessert werden.  

Am Abend habe ich dann eine spannende Diskussion mit unseren Bundestagskandidat*innen Swantje Michaelsen und Sven-Christian Kindler zu den großen Herausforderungen unserer Zeit geführt – mit einer tollen Moderation von Carolin Kolbe und einem inspirierenden Beitrag der Autorin „Ruby schreibt Zeugs“. Ob die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Bewältigung der Klimakrise oder die Bekämpfung von sozialer Ungleichheit – wir Grünen wollen die großen Herausforderungen unserer Zeit auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Menschen anpacken. Die Wahlen im Herbst sind eine Chance für einen politischen Richtungswechsel. Wir können Politik anders machen und unsere Zukunft gemeinsam aktiv gestalten, um Herausforderungen besser bewältigen zu können. Und um Krisen nicht nur zur bekämpfen, sondern sie präventiv zu verhindern.

Das Urteil des Bundesverfassungsgericht am Donnerstag hat nochmal eindeutig klar gemacht, dass der Staat in Sachen Klimaschutz eine Schutzpflicht für künftige Generationen hat. Die Zeit der vagen Absichtserklärungen ist vorbei, jetzt muss endlich gehandelt werden – auch in der Region Hannover. Dazu habe ich in dieser Woche viele interessante Gespräche geführt. Eines steht für mich fest: Für eine klimaneutrale Region Hannover müssen insbesondere die Beratungs- und Informationsstrukturen und dabei besonders die Klimaschutzagentur ausgebaut und finanziell gestärkt werden. 

Am Donnerstagabend stand ein Austausch mit der Regionalgruppe Hannover vom CNG-Club e.V. auf dem Programm. Der CNG-Club (CNG = Compressed Natural Gas) setzt sich für klimafreundliche Mobilität auf der Basis von Biomethan ein, das sich z.B. aus Speiseabfällen und Reststoffen aus der Landwirtschaft hergestellt werden kann. Das Gespräch war sehr spannend und ich habe viel gelernt.

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