Patzke fordert Bündnis für Artenvielfalt

Frauke Patzke, Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, fordert für die Region Hannover ein Bündnis für biologische Vielfalt, um die Lebensräume bedrohter Arten zu schützen. „Die Lage ist sehr ernst. Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind weltweit vom Aussterben bedroht“, erklärte Patzke zum internationalen Tag der biologischen Vielfalt. „Wenn wir das Artensterben aufhalten wollen, müssen wir natürliche Lebensräume erhalten und erweitern. Wir brauchen eine Landschaft ohne Pestizide, blütenreiche Wiesen und mehr Naturwald, den Urwald von morgen. Dazu müssen wir auf Regionsebene besser mit allen Naturnutzer*innen und Naturschützer*innen zusammenarbeiten.“ 

„Wir brauchen eine Landschaft ohne Pestizide, blütenreiche Wiesen und mehr Naturwald, den Urwald von morgen. Dazu müssen wir auf Regionsebene besser mit allen Naturnutzer*innen und Naturschützer*innen zusammenarbeiten.“

In Hannover gibt es mit dem Insektenbündnis bereits ein Projekt, um die Lebensräume für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten im Stadtgebiet zu verbessern. Patzke plädiert dafür, dieses auf Regionsebene zu erweitern und Naturschutzverbände, Land- und Forstwirtschaft sowie andere wichtige Landnutzer*innen an einen Tisch zu holen, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. „Es ist dringend Zeit, dass wir handeln.“ So sei es etwa wichtig, gemeinsam mit Landwirt*innen ein Programm zur Erhöhung der biologischen Vielfalt auf Äckern, Weiden und Wiesen zu entwickeln – zum Beispiel mit einem Renaturierungsprogramm für Wege- und Feldraine.

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