Wohnbauförderung ausbauen und mit Klimaschutz verknüpfen

Frauke Patzke, Kandidatin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN für das Amt der Regionspräsidentin, fordert, die Wohnbauförderung in der Region Hannover auszubauen und mit dem Klimaschutz zu verknüpfen. „Um die Klimaschutzziele der Region zu erreichen, ist es entscheidend, dass energieeffiziente Gebäude gefördert werden“, erklärt Patzke. „Bislang gibt es bei dem Wohnbauförderprogramm der Region aber keinerlei Anreize dafür. Dabei würden davon besonders Menschen mit geringem Einkommen profitieren.“

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN hatte am Donnerstag einen entsprechenden Änderungsantrag im Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit eingebracht. Dieser will energieeffizientes Bauen mit bis zu 100 Euro pro Quadratmeter fördern. Eine Beratungspflicht bei der Klimaschutzagentur, um Bauwillige über Förderprogramme zu informieren, wird ebenso gefordert. Die Verabschiedung der neuen Förderrichtlinie verzögert sich aber mindestens bis nach den Sommerferien, da die SPD-Fraktion sich noch nicht entscheiden konnte.

„Ich setze mich dafür ein, dass bezahlbarer und klimaschonender Wohnraum auch in unserer wachsenden Region nicht länger Mangelware ist. Dafür muss die Region Hannover ihre Wohnbauprämie anpassen und zusätzlich besonders energieeffiziente, gemeinschaftliche und flächensparende Bauprojekte fördern“, erklärt Patzke. „Das Wohnbauförderprogramm ist ein wichtiger Baustein für bezahlbaren Wohnraum in der Region Hannover. Es ist äußerst bedauerlich, dass die SPD die Abstimmung jetzt verzögert. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, um beim Klimaschutz und beim Thema Wohnungsbau Worten auch Taten folgen zu lassen.“

Die Kandidatin unterstreicht, dass sie die Bekämpfung der Klimakrise als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung verankern will. „Nur wenn wir das Thema in den Mittelpunkt rücken und bei allen Themen mitdenken, können wir die Region bis spätestens 2035 klimaneutral machen.“ Patzke fordert zudem, einen Pakt mit der Wohnungswirtschaft zu schließen, um Bauen und Klimaschutz noch besser zu verknüpfen.

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