Über mich

Persönliches

Ich bin im Mai 1971 in Ostfriesland geboren und dort auch aufgewachsen. Seit mittlerweile 25 Jahren lebe ich in der Region Hannover – die ersten 13 Jahre in verschiedenen Stadtteilen in Hannover und seit 2009 in Hemmingen/Harkenbleck. Ich kenne die Region mit all ihren schönen Seiten, aber auch ihren Herausforderungen sowohl aus der Stadt – wie auch aus der Umlandsicht – sehr gut. Ich bin seit fast 22 Jahren verheiratet. Meine Familie ist für mich sehr wichtig und ich verbringe viel Zeit mit meinen zwei Nichten und drei Neffen.

In meiner Freizeit treiben mein Mann und ich gerne und viel Sport und sind oft in der Natur unterwegs – ob in Lauf- und Wanderschuhen oder mit dem Fahrrad. Sei es in der Leinemasch, im Calenberger Land oder am Steinhuder Meer, unsere Region hat da einfach sehr viel zu bieten. Gartenarbeit ist für mich Ausgleich und Meditation. Ich lese, koche und arbeite gern mit den Händen. Als nebenberufliche Kirchenmusikerin (Organistin) interessiere ich mich sehr für klassische Musik. Als echtes Kind der 80er höre ich aber auch gerne Pop und Rock. Es sind Opern- und Konzertbesuche, die mir derzeit am meisten fehlen. Genau wie die Abstecher ins Museum, denn eine meiner weiteren Leidenschaften ist moderne Kunst.  

Gemeinsam mit meinem Mann engagiere ich mich regional und überregional für soziale und kulturelle Projekte, den Tier- und den Umweltschutz und bin Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Harkenbleck.

Politisches

Seit 2008 bin ich für die Grünen aktiv. Von 2008 bis 2014 war ich u. a. Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht und Delegierte in der Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht, von 2011 bis 2016 Ratsfrau in Hemmingen und von 2014 bis 2019 Vorsitzende des Regionsverbandes Hannover

Berufliches

1987 begann ich nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der Hannoverschen landwirtschaftlichen Krankenkasse (HlKK), die ich 1990 erfolgreich beendete. Anschließend habe ich drei Jahre in der Bezirksgeschäftsstelle Aurich der HlKK als Sachbearbeiterin gearbeitet. Von 1993 bis 1995 absolvierte ich die Fortbildung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst in den Bereichen Renten-, Unfall-, Kranken und Pflegeversicherung. Bis 2002 arbeitete ich in Hannover und Stuttgart bei der Hannoverschen landwirtschaftlichen Sozialversicherung, zuletzt als Assistentin der Geschäftsführung.

Im Sommersemester 2002 begann ich an der Universität Hannover mein Jurastudium, das ich 2006 mit dem 1. Staatsexamen erfolgreich beendete. Das Referendariat, das ich 2006 begann, habe ich für die Arbeit an meiner Dissertation 2007 bis Anfang 2010 bei Herrn Prof. Dr. Volker Epping unterbrochen und 2011 mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen. Bis 2015 war ich als Rechtsanwältin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover am Lehrstuhl „Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht“ von Herrn Prof. Dr. Volker Epping tätig. Dazu gehörten auch Publikations- und Lehrtätigkeiten im Verwaltungs- und Verfassungsrecht.

Seit April 2015 arbeite ich im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur – zunächst war ich im Ministerbüro für den Bundesrat sowie die bundesweiten Gremien (Wissenschaftsrat, Kultusministerkonferenz, Gemeinsame Wissenschaftskonferenz) und das Büro der Staatssekretärin zuständig. In dieser Zeit habe ich u. a. federführend das Konzept für die neu errichtete Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung erstellt und mit umgesetzt.

Ende 2016 wechselte ich in die Kulturabteilung, leitete dort das Referat für Kulturentwicklung, Kulturförderung und Kulturelle Bildung und das Referat „Grundsatzangelegenheiten der Kultur“. In dieser Zeit habe ich u. a. fünf Konferenzen zur „Kultur im ländlichen Raum“ in Niedersachsen organisiert. Seit Mai 2019 leite ich das Referat „Justiziariat, Vergabestelle und Innerer Dienst“ und bin u. a. auch für den Arbeits- und Gesundheitsschutz und das EU-Beihilferecht im Ministerium für Wissenschaft und Kultur zuständig. Ich arbeite an diversen Aufgaben und Projekten aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich des Ministeriums mit, z. B. dem Bauvorhaben „Hochschulmedizin Niedersachsen“, dem Projekt „IT-Campus“ in Oldenburg, Gesetzgebungsvorhaben des Ministeriums im Bereich des Hochschulrechts, der Sanierung und Sicherung des Schlosses Marienburg für die Öffentlichkeit oder der kulturellen Zusammenarbeit des Landes Niedersachsen mit der Landeshauptstadt Hannover. Seit 2019 bin ich zudem stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Ministeriums.