Neue Perspektiven zum Wohnungsbau

Ich mache mich stark für ein gutes „Wohnen für Alle“ – lebenswert, bezahlbar, klimaneutral, bedarfsgerecht in lebendigen Quartieren

Wer heute eine bezahlbare Wohnung sucht, sucht oft die berühmte Nadel im Heuhaufen. Ein großer Teil des Einkommens ist heute für die Miete reserviert. Wer über ein geringes Einkommen verfügt, wird in unattraktive Wohngebiete mit schlechter Nahverkehrsanbindung gedrängt. Als Regionspräsidentin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Mieten in unserer wachsenden Region bezahlbar bleiben und Wohnungen nicht länger Mangelware sind. Ich werde den Bau von bezahlbaren Wohnungen für Familien, kleine und mittlere Einkommen nicht allein dem freien Markt überlassen. Wir müssen nicht nur mehr bauen – wir müssen vor allem sozialer bauen! Mit mir wird die Region Hannover gemeinsam mit den Regionskommunen aktiv Wohnraum im unteren und mittleren Preisbereich schaffen.

Dafür muss die Region Hannover insbesondere ihre Wohnbauprämie anpassen, damit gefördert wird, was wir vor allem brauchen: besonders energieeffiziente, gemeinschaftliche und flächensparende Bauprojekte. Den Einsatz ökologischer und nachhaltiger Baumaterialien und Bauweisen werde ich unterstützen.

Gemeinschaftliche Wohnformen sollen besonders unterstützt werden ebenso wie Genossenschaften, die gemeinwirtschaftlich zum Zweck des Erhalts von preiswerten Wohnungen und Mitbestimmung tätig sind.

Klimaschutz

Die Klimawende schaffen wir nur mit einer „Bauwende“. 30 % der der CO2-Emissionen stammen aktuell aus dem Bau und der Nutzung von Gebäuden. Mit welchen Materialen gebaut wird und wie welche Gebäude genutzt werden, hat damit einen entscheidenden Einfluss auf die Lebenswelten zukünftiger Generationen. Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden dabei nicht ausschließlich durch Technologie am Bau und klimaschonende Materialien erreicht – viel Potential bieten auch kluge Quartierkonzepte mit dezentralen Energieversorgungsmöglichkeiten. Daran will ich als Regionspräsidentin mitwirken.

Diese Themen sind für mich als Regionspräsidentin besonders wichtig:

  • Wohnraumförderung so auszugestalten und mit anderen Förderprogrammen zu verzahnen, dass vorrangig besonders energieeffiziente, gemeinschaftliche oder flächensparende Bauprojekte gefördert werden.
  • Ökologisch nachhaltiges Schaffen weiteren Wohnraums durch Nachverdichtung und Aufstocken von Gebäuden.
  • Unterstützung bei der Schaffung von Wohnraum, der den Lebensphasen und Bedarfen der Menschen entspricht, beispielsweise durch Wohnungstausch-Plattformen oder Konzepte wie ‚Jung kauft von Alt‘
  • Maßnahmen gegen Zweckentfremdung und „Luxussanierungen“ zum Erhalt bezahlbaren Wohnraums
  • Die Vorgabe bei Neubauten so zu regeln, dass mindestens 35 Prozent der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern für Menschen mit geringem Einkommen bereitgestellt werden können
  • Unterstützung der Kommunen beim Ankauf von Flächen für sozialen Wohnungsbau
  • den Fokus der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) stärker auf den Ankauf und die nachhaltige Sanierung von Bestandswohnungen setzen
  • Städte und Gemeinden bei Infrastrukturinvestitionen unterstützen: durch den Ausbau der Kreditvermittlung und von Förderprogrammen der Region
  • Schaffung von Wohnraum für Menschen, die aus der Wohnungslosigkeit kommen – in erster Linie durch den Ankauf von entsprechenden Belegrechten
  • Einrichten einer Fachstelle, die Menschen in Wohnungsnotfällen berät und das Abrutschen in Wohnungslosigkeit präventiv verhindert 
  • Verbesserung der Situation wohnungsloser Frauen – sie sollen einen gleichberechtigten Zugang zum Angebot und der Platzvergabe sowie einen abgetrennten Wohnbereich bekommen
Regenbogen über der Altstadt Hannovers mit Blick auf Kreuz und Marktkirche