Neue Perspektiven für unsere Wirtschaft

Gemeinsam die Wirtschaft fit für morgen machen – klimaneutral und erfolgreich Arbeitsplätze und Wohlstand sichern

Die Corona-Pandemie hat auch in der Region Hannover den wirtschaftlichen Wandel beschleunigt. Die Dynamik der Veränderung sollte genutzt werden, um jetzt die Weichen für eine wirtschaftlich starke, soziale, wettbewerbsfähige und nachhaltige Region Hannover als solide Basis für eine zukunftsorientierte Entwicklung zu stellen.

Ich werde mich dafür einsetzten, die mittelständische Wirtschaft, das Handwerk, das Dienstleistungsgewerbe, die Industrie und die Landwirtschaft in der Region Hannover bei der sozial-ökologischen Transformation zu unterstützen. Viele haben Vorbehalte gegenüber der ökologischen Transformation der Wirtschaft. Ich sehe sie als große Chance. Die EU hat mit dem European Green Deal viel Geld für eine nachhaltige, klimaneutrale Wirtschaft bereitgestellt. Gemeinsam mit den Bürgermeister*innen und den Verwaltungen der Regionskommunen und der Regionsverwaltung will ich die Strukturen aufbauen und die Projekte entwickeln, die man mit den Fördermitteln der EU umsetzen kann. Die Ausrichtung der EU-Wirtschaft auf Nachhaltigkeit ist eine große Chance für unsere Region. Ich will diese Chance mit der und für die Region für zukunftsfähige Projekte, zum Aufbau von Expertise und Know-how, von Wissen und Arbeitsplätzen und die Transformation zur Klimaneutralität für einen Beschäftigungsschub in der Region nutzen. Auch und besonders kleine und mittelständische Betriebe in der Region möchte ich dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle nachhaltiger zu gestalten. Gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern will ich zudem die Betriebe und Beschäftigten mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsstrategien unterstützen, um auch die Arbeitnehmer*innen fit für die Zukunft zu machen.

Für die Energiewende in der Industrie benötigt die Region die grüne Wasserstoffwirtschaft. Dazu müssen neue Technologien entwickelt und neue Unternehmen gegründet werden. Als Regionspräsidentin will ich z. B. mit passgenauen Forschungs- und Gründungsförderprogrammen dazu beitragen, diese milliardenschweren Zukunftsbranchen im Windenergieland Niedersachsen und in der Region anzusiedeln.

Die Sicherung von Fachkräften wird zunehmend zu einem bedeutsamen Standortfaktor. Als Regionspräsidentin will ich gemeinsam mit den Arbeitgebernden Kammern, den Verbänden, den Gewerkschaften, den Berufsbildenden Schulen, den Hochschulen und den regionalen Bildungsträgern die Bedarfe der örtlichen Wirtschaft erfassen und die entsprechenden Aus- und Fortbildungsangebote etablieren. Der Ausbau von Solar, Wärmedämmung und Wärmegewinnung erfordert sehr viel mehr qualifizierte Handwerker*innen. Dies will ich mit passenden Ausbildungen in den Berufsbildenden Schulen unterstützen. Außerdem gehören eine gute öffentliche Infrastruktur, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgungbezahlbarer Wohnraum, gute Bildungsangebote, ein breites kulturelles Angebot und nicht zuletzt eine intakte UmweltFreizeit- und Naherholungsangebote zu den wesentlichen Faktoren, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Auch die Umlandkommunen der Region Hannover müssen als Arbeits- und Wirtschaftsstandorte attraktiv bleiben und mit impulsgebender Wirtschaftsförderung zukunftsorientiert weiterentwickelt werden. Als Regionspräsidentin will ich mich für den Erhalt von bestehenden Arbeitsplätzen und für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen auch und besonders in den Umlandkommunen einsetzen.

Die Corona-Pandemie hat das mobile Arbeiten massiv beschleunigt, aber nicht jede*r möchte dauerhaft in den eigenen vier Wänden arbeiten. Um wohnortnahes Arbeiten zu ermöglichen, werde ich mich für die wohnortnahe Einrichtung von Co-Working-Zentren einsetzen, die technisch modern ausgestattet sind und mit einer hohen Aufenthaltsqualität die Kreativität fördern. 

Diese weiteren Themen sind für mich als Regionspräsidentin besonders wichtig:

  • impulsgebende Wirtschaftsförderung, die Unterstützungsinitiativen für kleine und mittelständische Unternehmen, Kulturbetriebe und innovative Start-Ups insbesondere im Umland vorsieht
  • Förderung von Betrieben mit ausgewiesener Kreislaufwirtschaft; dies führt zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, Abfall, Emissionen und Energie
  • gemeinsam mit den Kommunen und den Unternehmen ein alternatives, klimafreundliches Logistikkonzept entwickeln, um die Innenstädte zu entlasten
  • die Digitalisierung und Vernetzung aller Verwaltungsprozesse in der Region einführen, im Sinne des Konzepts der Smart City
  • Modernisierung und Ausbau der digitalen Infrastruktur im Rahmen der Zuständigkeit der Region