Neue Perspektiven für Stadt & Land

Die Region – Souveränität in Gemeinschaft

Die Region Hannover ist als Verwaltung einmalig und einmalig stark. Eine Großstadt und die 20 Umlandkommunen, die Landeshauptstadt und der ländliche Raum stützen sich gegenseitig und sind vor allem eins: Zusammen stärker.

Arbeitsplätze und Wohnraum, Platz und Dächer für Wind- und Solarenergie, konzentrierte Wissenschaft und Forschungsstandorte sowie Naherholung im Umland, regionale Landwirtschaft und regionaler Konsum: Die Regionskommunen spielen zusammen ihre Stärken aus.

Dabei ist die Regionsverwaltung die zentrale Dienstleisterin: Für die Menschen und für alle Regionskommunen. Für die Regionspräsidentschaft ist dieser Leitgedanke zentral: Netzwerke auf- und ausbauen. Gute Ideen und Projekte in der gesamten Region etablieren. Diese in der Republik kommunizieren und für andere nutzbar machen. Leuchtturmprojekte initiieren und sie allen Kommunen ermöglichen. Gemeinsame Projekte anstoßen, und gemeinsam wachsen. Synergieeffekte ermöglichen und heben. Als Präsidentin werde ich für alle die verlässliche Partnerin sein.

Die Regionskommunen verwalten sich selbstverständlich eigenständig. Ihre Souveränität zu steigern und Unterstützung dort zu leisten, wo sie gebraucht wird, ist meine zentrale Aufgabe. 

Der Klimaschutz ist eine gemeinsame Herausforderung. Wir werden sie gemeinsam besser meistern, wenn wir die zentralen Themen strategisch klug geplant und mit Weitblick gemeinsam anpacken. Den Wandel der Technologien meistern wir mit einer Arbeitsplatzoffensive. Dass die Region die nötigen Fachkräfte für die Strom- und Wärmewende ausbildet und zu erfolgreichen Biografien verhilft, ist die größte Kernaufgabe. 

Eine gute Infrastruktur ist mit mir an der Spitze auch in den ländlichen Kommunen gesetzt. Erstklassige und klug vernetzte Mobilität, wohnortnahe Gesundheitsversorgung, gute Bildungsangebote, familienfreundliche Strukturen in Sport, Kultur und Ortsgemeinschaftshäusern sind wichtige Bausteine guten Lebens. Stadt- und Ortskerne attraktiv zu erhalten und zu beleben – beispielsweise durch die Erweiterung von Bibliotheken als „Dritte-Orte“ zu entwickeln, die Gründung von Co-Working-Spaces und die Entwicklung innovativer Konzepte gegen Leerstände – das sind Kernaufgaben der kommenden Jahre.

Wirtschaft braucht Platz und Flächen. Ich werde ein regionsweites Gewerbeflächen-Monitoring anschieben, sodass Gewerbegebiete Leerstände schnell schließen können. Zudem gibt es Kommunen, die Flächen für Regionsbetriebe zur Verfügung stellen. Wer ÜSTRA, Regiobus, Feuerwehren und anderen Flächen stellt, soll zukünftig einen Ausgleich für Gewerbesteuerausfälle bekommen, um nicht zusätzliche Gewerbeflächen ausweisen zu müssen.

Freiwilligenstrukturen werde ich gezielt unterstützen. Vereinsstrukturen und freiwillige Feuerwehren sind in vielen Orten wichtige Akteure der Ortsgemeinschaft.

Ich werde konstruktive Netzwerke in der Region etablieren, sodass sich die relevanten Partner nicht nur gut kennen, sondern auch ein virtuoses Zusammenspiel entfalten – inklusive der nötigen finanziellen Mittel aus Landes-, Bundes- und EU-Förderetats für unsere gemeinsamen ambitionierten Ziele.

Eine gute moderne Verkehrsanbindung zwischen den Kommunen umfasst die passenden Straßen für Radverkehr und einen smarten digitalisierten ÖPNV. Intermodalität stärkt ein selbstbestimmtes Leben und ermöglicht Mobilität, die auch klimaneutral im Alltag funktioniert. Ich will attraktive Verkehrsanbindungen ohne Elterntaxis ermöglichen. Wer nicht für alles ins Auto steigen muss, stützt die lokalen Strukturen und den Einzelhandel vor Ort. Auch Hotels und Gaststätten profitieren, wenn Ortsteile mit Radwegen verbunden sind. Tourismusrouten und Alltagsverkehr gehören zusammen gedacht – inklusive einer smarten Ladeinfrastruktur für E-Mobilität mit Rad- und PKW-Verkehr.

Ich will den Regionsgedanken stärken und die Vielfalt in den Regionskommunen sichtbar machen. Jede Kommune hat ihren Kern und ihre Identität. Ich möchte die Region als Gemeinschaft stärken. In Solidarität ist einzigartiges Wachstum möglich, um die Stärken Aller voll entfalten zu können.

Blick vom Kronsberg